Wer bei dem Namen Steelbone an eine Schülerband denkt, vermutet richtig. Wer darüber hinaus annimmt, dass die was mit Heavy Metal zu tun haben müssen, hat eine gute Intuition. Das Cover des vorliegenden Tonträgers verstärkt diese Eindrücke, denn es sieht aus, als wäre es in einer langen Mathedoppelstunde in der siebten und achten Stunde unter dem Pult entworfen worden. So wie die Adoleszenz der Bandmitglieder ist auch die Musik in ihrer Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Zwischen Korn und den Guano Apes, Moshgrooves und Nachdenklichkeit, echtem Gefühl und begrenztem Ausdruckvermögen ist Steelbone eine Band, die noch auf dem Weg zu sich selbst ist, und das zu finden noch vor sich hat, was sie im Innersten zusammenhält. Für mich ist „Don´t Crush Your Head“ ein Beispiel dafür, dass die fortschreitende technische Entwicklung es mittlerweile bereits Schülerbands ermöglicht, qualitativ hochwertige Tonträger zu produzieren. Der Rest muss sich im Fall von Steelbone halt noch finden.www.steelbonerocks.de
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