Wie die Bandhomepage ihren Besucher informiert, kommen Featherlike aus Basel und spielen so genannten Adult Pop, ein Musikgenre, das mir bislang nicht geläufig war. Schon der Blick auf das Cover, das mit den Konterfeis des Quartetts dekoriert ist, gibt einen ersten Hinweis darauf, dass man sich unter dieser Genrebezeichnung offenbar Musik von Erwachsenen (und, wie ich annehme, für Erwachsene) vorzustellen hat. Tatsächlich macht die Musik einen gereiften Eindruck. Befreit von jugendlicher Hitzigkeit zeigen die elf Stücke auf „Kings and Queens“ ein erwachsenes Songwriting, das gerade in einer alles überblickenden Ruhe seine Stärke hat. Die Lieder zeichnen sich durch ein kluges Arrangement aus, das in eine imposante, wenn auch etwas sterile Produktion gekleidet, dem Jugendwahn unserer Zeit etwas entgegenzusetzen hat. Wenngleich die Platten weder signifikante Höhe- oder Tiefpunkte beinhaltet, sondern stattdessen, wie jedes gute Album, am Stück gehört werden kann, sind vor allem „Love is a Minefield“ und „Stanley“ als Anspieltipps zu empfehlen.Jörg
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