A Boy Named Fisk sind wohl das heißeste, was Köln zurzeit zu bieten hat. Und das liegt vielleicht daran, dass man ihrer Musik weder Domstadt noch überhaupt Bundesrepublik anhört. Dem Klang nach hätten wir die Combo nämlich als aus Großbritannien stammend vermutet, wo sie zwischen Arktischen Monkeys und Franz Ferdninändern entstanden sein könnten. Das gilt speziell für die Rhythmussektion, denn der schleppende Disco-Beat dürfte auf der Tanzfläche so manches Hinterteil zum Wackeln bringen und muss sich hinter dem der genannten Bands keinesfalls verstecken! Die selbstbetitelten Debüt-EP enthält fünf Knaller, die garagiger produziert als die Werke der oben angegeben Referenzbands sind und einen klaren Rekurs auf die achtziger Jahre erkennen lassen. Die mit reichlich Popappeal, flinken Off-Beat-Gitarren und einem Wahnsinnsgespür für eingängige Harmonien versehenen Songs lassen die 13:30 Gesamtspielzeit wie im Flug vergehen und machen Appetit auf einen Longplayer, der diesem durch und durch gelungenen Debüt hoffentlich bald folgen wird. Auf der Homepage der Band sind diese Songs übrigens als Download erhältlich-für ´nen 5er kann/sollte man sich dieses Kleinod in gepresster Form zuschicken lassen.www.myspace.com/aboynamedfisk



